Der Barockpinto, der besonders geeignet für die Hohe Schule ist, stammt ursprünglich aus den Niederlanden. Er ist freundlich, ausgeglichen, lernbereit und im Umgang und der Haltung eher unproblematisch. Barockpintos eignen sich zudem sowohl als klassisches Dressur- und Reitpferd als auch als Kutschpferd oder auch lediglich zu Freizeitzwecken. Als Zuchtgrundstock dieser in ganz Westeuropa verbreiteten und vor allem in den Niederlanden und Deutschland gezüchteten Pferde bedient man sich gängiger Barockpferderassen wie Lusitanos, Andalusier, Berber, Hispano-Araber, Lipizzaner oder Friesen. Für gewöhnlich stehen diese Warmblüter im Friesentyp und verfügen demnach eher über ein quadratisches Erscheinungsbild mit einem Stockmaß von etwa 160 cm. Ihr Rücken ist kurz, die Kruppe ist gut abgerundet. Sie haben eine breite, gut bemuskelte Brust. Typisch für Barockpferderassen ist auch der kräftige, leicht „ramsnasige“ (mit einem gewölbten Nasenrücken) Kopf. Dieser wird hoch getragen auf einem kräftigen und gut bemuskelten Hals.

 

 

(Quelle: Wikipedia)

 

Vorraussetzungen und Zuchtziele dieser Rasse können bei den Verbänden unterschiedlich definiert sein. Oftmals, bei den eingefleischten Barockpintoliebhabern verpöhnt, die Einkreuzung des Irish Tinker. Wir finden eine gelungene Kreuzung ursprünglicher Rassen mit dem Ergebnis toller Pferde.

Unser Ziel ist es Barockpintos zu züchten, die im Friesentyp stehen und sowohl für den ambitionierten Freizeitreiter sowie für den gehobenen Reitsport geeignet sind.